Die Photo League – eine Geschichte zwischen Kunst und Politik
Wie eine Gruppe New Yorker Fotografen 1936 die Kamera als Werkzeug sozialer Veränderung einsetzten — und warum der Staat sie dafür 15 Jahre später zum Schweigen brachte.
Es ist das Jahr 1936. In den Straßen von New York City brodelt es. Armut, soziale Spannungen und politische Unruhen zeichnen das Bild einer Stadt, die niemals schläft. Inmitten dieser turbulenten Zeit formiert sich ein Kreis mutiger Fotografen: die Photo League. Was als dokumentarisches Projekt begann, wurde bald zu einer Bewegung, deren Geschichte fast an einen Krimi erinnert.